steri-reusch
Fachberatungs- und Betreuungsservice der gke - GmbH, Waldems


Neue Herangehensweise

gke betreibt seit mehr als 30 Jahren Grundlagenforschung und setzte schon immer mit der Entwicklung neuer Technologien und Methoden international anerkannt neue Maßstäbe.

Entsprechend den aktuellen RKI-KRINKO-BfArM-Richtlinien und den neuen technisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen und Möglichkeiten sind heute vollkommen neue Herangehensweisen erforderlich, um optimale und qualifizierte Überwachungen zu ermöglichen:

1.    Reinigungs-Prozesse (Chargen-Kontrolle)
Zur Feststellung der geeigneten RPI-Farbe werden z. B. MLC-RPI (mit drei Farben auf einem RPI) einer normalen Charge beigefügt - für solide Instrumente und für Hohlkörper (MIC-Programm). Zur qualifizierten Überwachung des validierten Reinigungs-Prozesses stehen fünf RPI-Farben mit unterschiedlichen Test-Anschmutzungen zur Verfügung. Am Prozesse-Ende steht die geeignete RPI-Farbe fest.

2. A)   Dampf-Sterilisations-Prozesse (Chargen-Kontrolle)
Zur Feststellung der tatsächlichen Dampfdurchdringungsleistung (HPR) des Sterilisators werden 13 Helix-Prüfinstrumente mit unterschiedlichen Lumina und Längen einer normalen Charge beigefügt. Nach Prozessende steht das HPR-Ergebnis fest. Diese neue Erkenntnis bieten den AEMP-Verantwortlichen nicht entsprechend der DIN EN 867-5 (mit HPR 3), sondern auf einem höherein Niveau (möglichst nahe der tatsächlichen Leistungsgrenze des Sterilisators), z. B.  mit Prüfkörper HPR 6 oder HPR 9  zu überwachen.
Eindeutiger Vorteil: So wird eine beginnende Schwachstelle (schwächelnde Vakuumtiefe, Undichtigkeit etc.) oder Fehler schon wesentlich früher erkannt. Würde man warten. bis der Fehler mit HPR 3 auffällt, dürfte der Schaden größer und die Problembeseitigung aufwendig ausfallen.

2. B)   der allmorgendliche Funktionstest (umgangssprachlich: Bowie-Dick-Test)
In Europa gelten 2 Versionen. gke bietet folgende Lösungen:

a) für solide Teile und poröse Güter:
gke
-
Compact-PCD VIOLETT (simuliert das 7 kg Wäschepaket) gemäß DIN EN 11140-4

b) für solide Teile und poröse Güter und schwieriger zu sterilisierende Hohlkörper-Instrumente:
gke-Compact-PCD BLAU (simuliert das 7 kg  Wäschepaket) gemäß DIN EN 11140-4 und zusätzlich
Hohlkörpertest gemäß DIN EN 867-5

In Kliniken, Krankhäusern, OP-Zentren etc. sind heute in jedem Dampf-Sterilisationsprozess schwierigere Hohlkörper-Instrumente zu sterilisieren. Sinnvollerweise soll der Funktionstest auch dieser höheren Anforderung entsprechen.
Ein Papier-Bowie-Dick-Test beispielsweise, der nur das 7 kg Wäschepaket abbildet und nur für solide Teile und porösen Güter geeignet ist, reicht somit nachvollziehbar nicht aus.
Der erforderliche Standard-Funktionstest (BD-Test) Compact-PCD BLAU schont nachhaltgig die Umwelt und ist außerdem wesentlich günstiger als der nicht ausreichende Papier-BD-Test jedes belieben Anbieters.

3.      der Sterilisations-Prozesse weiterer Medien, wie z. B.

-         Formaldehyd (FO)
-         Ethylenoxid (EO)
-         H2O2 (PLASMA)

sind sehr komplex, um hier behandelt zu werden. Fordern Sie zu diesen nicht unkritischen Sterilisations-Verfahren schriftliche Informationen oder ausführliche Beratung vor Ort unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Situationen an.

Die einzigartige gke-Dienstleistung: gke-Anwendern steht das kompetente Fach-Know-how des gke-Anwendungslabors zur Gewinnung neuer Erkenntnisse und Perspektiven zur eigenen Situation zu.
Wenn beispielsweise ein gke-Indikator einen Prozess-Fehler anzeigt, informiert der Anwender das gke-Anwendungslabor. Mit Hilfe der gke-Spezialisten wird der Fehler oder die Schwachstelle analysiert.
Erst wenn der Grund des Fehlers erkannt ist, kann man ihn mit geeigneten Maßnahmen beseitigen.

Die Dokumentation der Überwachungs-Ergebnisse

Für Labeler-Drucker (manuelle Etikettierzange) werden doppeltklebbare Etiketten in mehreren Farben, mit und ohne Behandlungs-Indikator gefertigt. Einfachste Handhabung manuellen Drucks und Aufklebens auf Sterilisiergut und anschließender Dokumentation z. B. auf Patientenakte etc..

Für Etiketten-Drucker (aller gängigen Fabrikate) werden Einzel- und Endlos-Etiketten in verschiedenen Ausführungen, in allen gängigen Größen, doppelt-selbstklebend, mit Behandlungs-Indikator, mit normaler und starker Klebekraft, für Dampf-, Ethylenoxid- und Wasserstoffperoxid-Prozesse produziert.

Neu:
Leicht rückstandfrei ablösbare Etiketten für Container vereinfachen den organisatorischen Ablauf. Erkennen Sie in einem Test Ihre Vorteile.

Stark nachgefragte Endlos-Etiketten werden in immer größeren Stückzahlen produziert und kommen in mehr als 80 Länder zum Einsatz. Die Produktions-Kostenvorteile werden an die Anwender in Form interessanter Staffelpreise weitergegeben. Fordern Sie ein Angebot über das Kontaktformular an.